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Welche Rechtsform wählen?

Welche Rechtsform die bestmögliche für Ihr neu gegründetes Unternehmen ist, hängt ganz davon ab, welchen Sinn Sie damit verfolgen wollen und ob Sie sich allein oder zusammen mit weiteren Partnern selbstständig machen möchten. Typische Rechtsform der Unternehmensgründung ist die Einzelunternehmung. So haben Sie als Gründer die wenigsten Belastungen, was die Buchführung und weitere Formalitäten angeht. Nichtsdestotrotz sind Sie in diesem Fall auch allein Vollhafter Ihres Unternehmens. Das heißt, dass Sie im Notfall sowohl mit dem Kapital Ihrer Firma, als auch mit Ihrem eigenen Vermögen haften müssen. Gleichartig verhält es sich bei einer weiteren Rechtsform, der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts. Sie gilt als gegründet, wenn sich zwei oder mehr Personen zu irgendeinem Zweck zusammenschließen. Auch hier haften die Inhaber vollends, allerdings wird der Schaden zu gleichen Teilen nach Köpfen verteilt. Möchten Sie mit Ihrem Unternehmen kein so schwerwiegendes Risiko eingehen, so sollten Sie eine Rechtsform wählen, in der die Gesellschafter eine beschränkte Haftung haben. Das heisst im Klartext eine Rechtsform , bei der die Inhaber alleinig mit ihrer Firmeneinlage haften. Das eigenen Vermögen bleibt unberührt. Eine solche Rechtsform ist zum Beispiel die GmbH. Um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung einrichten zu können, braucht es jedoch eine Mindesteinlage von 25.000 €. Im Übrigen muss ein Gesellschaftervertrag aufgesetzt werden, in dem festgehalten wird, welcher der Gesellschafter die Geschäftsführung ausübt. Bei dieser Rechtsform vertritt vorwiegend nur eine Person die Gesellschaft nach außen. Möchten Sie in Ihrer Gesellschaft sowohl Teilhafter, als auch Vollhafter, so ist die Rechtsform der KG die optimale für Ihr Unternehmen. Um eine Kommanditgesellschaft zu aufbauen, benötigt man zumindest zwei Personen. Zudem muss mindestens ein Vollhafter, sowie ein Teilhafter vorhanden sein. Die Kommanditgesellschaft ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Sie so genannte stille Gesellschafter mit aufnehmen möchten. Diese legen zwar schon Kapital in die Firma ein, beteiligen sich aber nicht am Geschäftsalltag, sondern ausschließlich an Gewinn und Verlust.
30.11.09 09:56
 


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